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Orientierung:
optisch, akustisch und taktil?

Die einzelnen Bereiche eines Web-Dokuments sind meist deutlich optisch voneinander abgegrenzt. Je deutlicher diese Abgrenzung erfolgt, desto einfacher wird die Orientierung für den Anwender.

Fällt die optische Wahrnehmung weg oder ist diese stark reduziert - etwa durch eine Seheinschränkung, einen alten oder sehr kleinen Bildschirm, einen Spezial-Browser oder die Nutzung eines Handys oder PDA - werden weitere Strukturierungshilfen benötigt.

Hierarchisch gegliederte Überschriften, Absätze, Listen und andere HTML-Elemente bieten die Möglichkeit eine Seite so aufzubauen, dass Strukturen, Zusammengehörigkeiten und Abhängigkeiten auch ohne optische Wahrnehmung ausreichend vermittelt werden können.

Darüber hinaus können auch versteckte Hinweise platziert und Sprungmarken zu den wichtigsten Bereichen eingefügt werden, um weitere Orientierungshilfen zu schaffen.

Die Frage: "Kann man sich denn ohne Bildschirm in einem Web-Dokument orientieren?" ist eindeutig mit JA zu beantworten.

Wie dies in der Praxis funktioniert, soll hier kurz skizziert werden. Dabei handelt es sich nicht um allgemein gültige, sondern um in der Praxis erprobte Methoden. Diese sollen als Beispiel und Anregung dienen, eigene Lösungen zu finden, die Kreativität also anregen und nicht hemmen.

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Geändert am: 29.05.2006 22:20