Eine andere Art Rechtschreibung
Nicht jeder "Fehler" ist unmittelbar sichtbar. Und weil "Unsichtbares" oft in Vergessenheit gerät, soll an dieser Stelle an die Dokumentsprache erinnert werden.
Auch wenn es in vielen Browsern nicht bemerkt wird, sollte man sich einen sauberen Stil bei der Codierung der Dokumente angewöhnen. Wer von Hand codiert, fragt sich sicher: was denn sonst?
Aber bei Einsatz eines Redaktionssystems oder bei Dokumenten, die programmunterstützt erzeugt wurden, ist dies keineswegs selbstverständlich.
Manche Browser, und darunter natürlich alle Spezial-Browser und Screenreader, reagieren auf Mängel in der Codierung ziemlich empfindlich. Das ist auch einleuchtend, denn bei der Aufbereitung für Sprachausgabe und Braille-Zeile muss schließlich auf die Quelle zugegriffen werden. Dabei verlässt man sich unter anderem natürlich auf korrekte Syntax.
Ausführlichere Informationen finden Sie unter
bwl: Grammatik für Webseiten.
Kleines Detail am Rande
So manchen Ärger mit nicht nachvollziehbaren Mängeln bei der optischen Darstellung in dem einen oder anderen Browser könnte man sich durch einen Blick in den Quelltext und kleine Korrekturen ersparen. Automatisch erzeugter Code ist eben nicht uneingeschränkt zuverlässig.
Ordnung muss sein
Auch wenn Sie bei nicht validem Code keine Darstellungsmängel entdecken, ist sauberer Code nicht nur guter Stil, sondern auch eine unverzichtbare Basis für so manches assistive Programm, das Sie vielleicht gar nicht kennen. Es lohnt sich immer, den
Validator zu bemühen.
Mehr über den Nutzen dieses Aufwandes finden Sie auch im Bereich Markup.
