Die "Stationen" eines Dokuments
Wie ein Schiff nach einem Hafen, so sucht auch jemand, der nicht den gesamten Bildschirm im Blick hat, nach einem sicheren Ankerplatz. Wenn Sie unterwegs mit Ihrem PDA ins Internet müssen, kennen Sie das Problem des eingeschränkten Überblicks bestimmt auch.
Jedes Dokument hat seine Hauptbereiche, an denen sich ein Themenwechsel vollzieht, und genau an dieser Stelle geht das Auge vor Anker.
Wenn Sie Sprungmarken zu diesen Positionen anbieten, erleichtert dies in hohem Maße die gezielte Bewegung auch für Anwender von Sprachausgaben - oder Handys und PDA. Auch alle Nutzer der Tastatur, ob nun vorübergehend oder generell ohne Maus, wissen dies zu schätzen.
Wo genau diese wichtigen Bereiche sind, hängt vom jeweiligen Dokument, zumindest aber vom Projekt, dessen Inhalt und der Dokumentaufteilung ab.
In diesem Projekt gibt es neben den Informationen im Header noch den eigentlichen Dokumentinhalt und die Navigation. Da sich der Inhalt im Quelltext vorne befindet, die Navigation jedoch am Dokumentende, wird letztere von einer Sprachausgabe erst nach dem Inhalt vorgelesen. Möchte man einen Navigationspunkt auswählen, hat man mitunter einen weiten Weg.
Aus diesem Grund befindet sich gleich zu Beginn des Dokuments eine Sprungmarke zur Navigation, die optisch nicht angezeigt wird, jedoch mit der Tabulator-Taste erreichbar ist.
Entsprechende Hinweise zur angewandten Methode finden Sie im Kapitel Verbergen von Texten oder Links.
Steht die Navigation im Quelltext vorne und der Inhalt dahinter, sind die Wege zwar kürzer, jedoch müsste sich der Anwender einer Sprachausgabe in jedem Dokument die gesamte Navigation von Neuem vorlesen lassen. Eine entsprechende Sprungmarke ist daher auch in diesem Fall empfehlenswert. Sie führt dann natürlich nicht zur Navigation, sondern zum Hauptinhalt des Dokuments.
Bei einem Layout, das optisch in drei Spalten gegliedert ist, könnte eine zusätzliche Sprungmarke zu einem weiteren Bereich sinnvoll sein. Dies liegt in der Entscheidung des Anbieters; denn nur er weiß, wohin er die Aufmerksamkeit des Besuchers lenken möchte.
In jedem Fall gilt aber die Devise: so viele Marken wie unbedingt nötig, aber so wenige wie möglich.
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