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Zusammenfassung

Die Beispiele

Während Beispiel 1 und 2 (keine Trennung und Punkt innerhalb des Links) nicht empfohlen werden können, da sie keinen bzw. unzureichenden Nutzen bringen, sind die Beispiele 3 bis 6 (senkrechter Strich und Punkt außerhalb des Links, Punkt im ALT-Text einer Positioniergrafik sowie Präsentation als Liste) für die Trennung von Links prinzipiell geeignet.

Wie beim senkrechten Strich ausgeführt, verhalten sich die Screen Reader durchaus unterschiedlich bei der Wiedergabe von Sonderzeichen. Je nach Erfordernis kann der Benutzer das Verhalten auch beeinflussen.

Wenn Sie Trennzeichen zwischen horizontal angeordneten Links auch optisch anzeigen lassen, muss man bei der Wahl des Zeichens sicher nicht nur auf eine möglichst angenehme akustische Wiedergabe achten, sondern vor allem auch auf die Optik.

Entscheiden Sie sich jedoch dafür das Zeichen gar nicht anzeigen zu lassen, sollten Sie sich für ein Zeichen entscheiden, das den Lesekomfort nicht beeinträchtigt. Zeichen, die in der akustischen Wiedergabe nur eine Silbe haben, ist dabei der Vorzug zu geben.

Überlegungen zu Trennzeichen

Der senkrechte Strich

Der häufig verwendete senkrechte Strich kommt aus dem anglikanischen Raum, wo er kurz und prägnant als Bar vorgelesen wird; in der deutschen Sprache erzeugt dies den unschönen und langen "Silbenwurm" senkrechter Strich. Damit wird der Lesefluss erheblich behindert.

Der Punkt

Ein eingefügter Punkt bewirkt einerseits eine Sprechpause, andererseits ist das Satzzeichen kurz, sollte es vorgelesen werden. Die meisten Zeichen haben aber bei der Aussprache zumindest zwei Silben und unterbrechen daher den Lesefluss.

Der Mitte-Punkt

Nach Testabschluss erreichte uns ein weiteres Beispiel, das wir Ihnen nicht vorenthalten wollen.
Herzlichen Dank an Martin Ladstätter, von dem übrigens auch die Idee und der Grundentwurf zum Thema Link-Trennung stammt.

Die Trennung mittels Mitte-Punkt (·), die Sie unter Externer Link www.bizeps.or.at in der Praxis sehen können, hat neben der kurzen Aussprache des Zeichens auch noch den Charme, dass man es nicht "verstecken" muss.
Also: Weniger Aufwand, weniger Code.

Der Nutzen

Trennzeichen zwischen Links hindern die Sprachausgabe daran, wie ein "Wirbelwind" ohne inne zuhalten über eine Reihe von Links hinwegzulesen.

Auch soll nicht unerwähnt bleiben, dass moderne Screen Reader Links immer an-, wenn auch nicht abkündigen.

Fehlen diese Trennzeichen, ist die Seite keineswegs unlesbar oder unzugänglich, es können aber Missverständnisse bei der Interpretation entstehen.

Der Einsatz von Trennzeichen ist daher nicht unabdingbar, aber sehr nützlich. Vor allem die durch das Trennzeichen entstehende "Denkpause" der Sprachausgabe fesselt die Aufmerksamkeit des Anwenders. Wer also auf optische Hilfen bei der Orientierung gänzlich verzichten muss, wird die Trennung von Links durch druckbare Zeichen sicher zu schätzen wissen.

Sollten Sie keine Sprachausgabe zur Verfügung haben, können Sie den Kontakt-Link am Seitenende für eine Anfrage nutzen. Sie haben aber auch die Möglichkeit des Downloads von Demo-Versionen bei den Links zu Programmen.

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Geändert am: 28.05.2006 17:45